Invalidenfriedhof, Militärfriedhof in Mitte, Deutschland
Der Invalidenfriedhof ist ein Friedhof in Berlin-Mitte mit zahlreichen Militärgräbern, die entlang von baumgesäumten Wegen angeordnet sind. Das Gelände liegt in der Nähe des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals und beherbergt verschiedene Denkmäler aus unterschiedlichen Epochen.
Ein preußischer König gründete diesen Ort 1748 für Veteranen eines früheren Krieges, die in einem nahe gelegenen Haus für Invalide lebten. Im 20. Jahrhundert veränderte ein politisches Ereignis die Grenzen Berlins und beschädigte einen großen Teil des Friedhofs.
Der Friedhof ist geprägt durch Denkmäler, die an Soldaten verschiedener Epochen erinnern, und zeigt, wie Kriegsgenerationen hier nebeneinander begraben liegen. Die Besucher können die unterschiedlichen Grabstile und Inschriften lesen, die von verschiedenen Konflikten und Zeiten erzählen.
Die Haupteinfahrt befindet sich an der Scharnhorststrasse 33, wo Besucher die Öffnungszeiten einsehen können, die je nach Jahreszeit unterschiedlich sind. Es ist hilfreich, flache Schuhe zu tragen und sich Zeit zu nehmen, um die Gänge und Wege in aller Ruhe zu erkunden.
Das Friedhofsgelände wurde in den 1960er Jahren durch eine Mauer stark zerstört und verlor etwa ein Drittel seiner Fläche. Diese Geschichte ist im heutigen Layout des Ortes sichtbar und erinnert an die geteilte Vergangenheit der Stadt.
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