Potsdamer Platz, Architektonisches Ensemble in Mitte, Deutschland.
Der Potsdamer Platz ist eine Ansammlung moderner Bauten aus Stahl und Glas im Zentrum Berlins, die sich um mehrere öffentliche Plätze gruppieren. Die Gebäude umfassen Bürotürme, Wohnungen, Einkaufsgalerien und einen unterirdischen Bahnhof, der verschiedene Ebenen miteinander verbindet.
Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 verwandelte sich die Brachfläche in eine der größten Baustellen Europas. Die meisten Gebäude wurden zwischen 1996 und 2000 fertiggestellt und zogen rasch neue Unternehmen und Bewohner an.
Das Areal dient heute als zentraler Treffpunkt für Filmfestivals und Open-Air-Konzerte, wodurch es zu einem wichtigen Kulturschauplatz der Stadt geworden ist. Unter der gläsernen Kuppel des Sony Centers versammeln sich Menschen häufig zum Kaffeetrinken oder einfach zum Beobachten anderer Besucher.
Das Gelände lässt sich gut zu Fuß erkunden, da kurze Wege die einzelnen Bauwerke und Innenhöfe verbinden. Mehrere Eingänge führen von den umliegenden Straßen direkt in die überdachten Passagen und Einkaufsbereiche.
Ein kleines Stück der ursprünglichen Berliner Mauer steht noch immer am östlichen Rand des Platzes und erinnert an die frühere Teilung. Das rote Ziegelsteinpflaster auf einigen Wegen markiert den ehemaligen Verlauf der Grenze durch diesen Bereich.
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