Vox-Haus, Rundfunkgebäude am Potsdamer Platz, Deutschland.
Das Vox-Haus war ein fünfgeschossiges Gebäude mit Stahlrahmen an der Potsdamer Platz, das zwei Sendemasten auf dem Dach trug und Rundfunkübertragungen ermöglichte. Der Architekt Otto Rudolf Salvisberg gestaltete die Räume um, wobei die vierte Etage in ein Aufnahmestudio umgewandelt wurde und andere Bereiche den Anforderungen des Rundfunkbetriebs angepasst wurden.
Das Gebäude war der Geburtsort des deutschen Rundfunks, als die Funk-Stunde Berlin am 29. Oktober 1923 ihre ersten regelmäßigen Sendungen aus dem Dachgeschoss startete. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es restauriert, doch 1971 wurde es abgerissen, da seine Lage in der Nähe der Berliner Mauer problematisch geworden war.
Das Vox-Haus war der Ort, an dem Berliner zum ersten Mal regelmäßige Radiosendungen hören konnten und symbolisierte den Beginn einer neuen Medienzeit in Deutschland. Die Menschen kamen zusammen, um die Technologie des Rundfunks zu erleben, der von hier aus ihr Leben und ihre täglichen Gewohnheiten veränderte.
Das Gelände liegt direkt an der Potsdamer Platz, einem zentralen Ort in Berlin, der leicht zu erreichen ist und gute Zugangsmöglichkeiten bietet. Heute existiert das Gebäude nicht mehr, aber die Gegend ist für Besucher zugänglich und erzählt die Geschichte dieses wichtigen Ortes in der Mediengeschichte.
Die erste regelmäßige Rundfunksendung in Deutschland wurde nicht im Studio aufgenommen, sondern kam direkt aus einem improvisierten Raum unter dem Dach des Hauses. Diese improvisierten Anfänge zeigen, wie schnell die Radiobetreiber damals reagieren mussten, um dieses neue Medium zum Leben zu erwecken.
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