Park Kolonnaden, Architekturensemble nahe Potsdamer Platz, Berlin, Deutschland
Park Kolonnaden ist ein Gebäudekomplex nahe des Potsdamer Platzes, bestehend aus fünf verbundenen Strukturen mit einer markanten runden Glaskuppel am Hauptgebäude. Die Anlage erstreckt sich über das Gelände und verbindet verschiedene Funktionsbereiche durch durchgehende Arkaden und offene Passagen.
Der Komplex wurde zwischen 2000 und 2002 auf dem Gelände des früheren Haus Vaterland errichtet, das bis 1976 stand, sowie auf einem Teil des östlichen Bahnhofsgeländes von Potsdamer Straße. Die Errichtung markierte die Wiederbelebung eines historisch bedeutsamen Viertels nach Jahrzehnten des Verfalls.
Die Gebäude waren Schauplatz der Ausstellung Expressionale 2008, die bedeutende Werke des deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit zeigte. Diese künstlerische Nutzung spiegelt die Rolle des Ortes als Zentrum für zeitgenössische Kunstpräsentation wider.
Der Ort liegt direkt an der U-Bahn-Linie U2, die unter dem Komplex verläuft, und bietet gute Zugänglichkeit für Fußgänger auf mehreren Ebenen. Die Arcaden und Passagen ermöglichen einen witterungsgeschützten Durchgang durch das Gelände, besonders bei schlechtem Wetter.
Von 2005 bis 2007 verwandelte sich die Hauptfassade in SPOTS, eine großformatige digitale Kunstinstallation mit Werken internationaler Künstler. Diese temporäre Intervention machte den Ort zu einem innovativen Treffpunkt zwischen klassischer Architektur und zeitgenössischen Medien.
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