Center am Potsdamer Platz, Unterhaltungskomplex in Tiergarten, Berlin, Deutschland
Die Anlage umfasst mehrere Gebäude in kreisförmiger Anordnung um einen zentralen Innenhof, überspannt von einer markanten Dachkonstruktion aus Glas und Stahl, die nachts in verschiedenen Farben beleuchtet wird und von der Potsdamer Platz aus sichtbar ist.
Das von Architekt Helmut Jahn entworfene Ensemble wurde 2000 eröffnet und entstand auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz, der nach der Wiedervereinigung grundlegend neu gestaltet wurde.
Die Anlage dient als kultureller Treffpunkt mit mehreren Kinos, darunter das IMAX, sowie Restaurants und Veranstaltungsräumen, die internationale Filmpremieren während der Berlinale und andere Events über das ganze Jahr verteilt ausrichten.
Die Anlage ist direkt über unterirdische Passagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden und bietet Parkmöglichkeiten, Einzelhandelsgeschäfte sowie Büroräume für internationale Unternehmen, die für Besucher während der üblichen Geschäftszeiten zugänglich sind.
Im Jahr 2023 begann ein umfassendes Renovierungsprojekt mit einer Investition von 200 Millionen Euro, bei dem die Bezeichnung zeitweise in Center am Potsdamer Platz geändert wurde, um die ursprüngliche Namensgebung zu überdenken.
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