Friedrichstadt-Palast, Kulturdenkmal Theater in Berlin-Mitte, Deutschland.
Der Friedrichstadt-Palast ist ein Theaterbau in Berlin-Mitte mit 1.895 Sitzplätzen und einer Bühne von 2.854 Quadratmetern. Das Gebäude verfügt über mehrere Etagen mit Foyers, Garderoben und technischen Räumen für umfangreiche Produktionen.
Das ursprüngliche Gebäude entstand 1867 als Markthalle, wurde dann Zirkuslokal und ab 1919 das Große Schauspielhaus unter der Leitung von Max Reinhardt. Der heutige Bau ersetzte 1984 einen Vorgängerbau aus der Nachkriegszeit und wurde von DDR-Architekten gestaltet.
Die Spielstätte führt das Erbe der Berliner Revuekultur fort und präsentiert aufwendig choreografierte Ensembleszenen mit lebenden Tieren, akrobatischen Einlagen und wechselnden Bühnenbildern. Familien und Touristen besuchen das Haus für Abendvorstellungen, die traditionelle Showtechniken mit zeitgenössischen Tanzformen verbinden.
Die Kasse ist täglich von 13:00 bis 18:30 Uhr geöffnet und verkauft Eintrittskarten für abendliche Aufführungen. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei zugänglich und bietet Plätze für Rollstuhlfahrer in verschiedenen Bereichen des Saals.
Die Bühne enthält ein Wasserbecken mit 180.000 Litern, das Künstlern ermöglicht, Wassereffekte in die Inszenierungen einzubauen. Techniker können den Wasserspiegel während der Vorstellung anpassen und so unterschiedliche Szenarien gestalten.
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