Postfuhramt, Architekturdenkmal in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Postfuhramt an der Oranienburger Straße 35-36 ist ein Bürogebäude mit italienischer Renaissancefassade aus gelben Klinkersteinen und Terrakottaverzierungen. Eine achteckige, byzantinisch beeinflusste Kuppel an der Ecke bildet das charakteristische Erkennungszeichen des Gebäudes.
Der Postfuhramt wurde zwischen 1875 und 1881 von Architekt Carl Schwatlo als Postzustellamt errichtet. Die Umwandlung in ein Konferenz- und Bildungszentrum begann nach der Schließung des Postbetriebs 1995.
Das Gebäude trägt den Namen Postfuhramt, was seine ursprüngliche Funktion als Postamt widerspiegelt. Heute nutzen Besucher es hauptsächlich als Konferenz- und Bildungszentrum, wobei die Architektur selbst zum Erlebnis wird.
Das Gebäude befindet sich im Bezirk Mitte und ist vom öffentlichen Nahverkehr aus gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es hauptsächlich als Konferenz- und Bildungszentrum genutzt wird, daher können Öffnungszeiten und Zugänglichkeit begrenzt sein.
Die Fassade des Gebäudes trägt 26 Terrakottabüsten, die chronologisch angeordnet sind und bedeutende Persönlichkeiten aus der Geschichte der Kommunikation und Post darstellen. Diese Sammlung an den Außenwänden bildet ein visuelles Pantheon von Personen, deren Beiträge zur Postgeschichte sonst leicht übersehen würden.
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