St. Johannes-Evangelist-Kirche, Lutherische Kirche in der Auguststrasse, Berlin-Mitte, Deutschland.
Die St. Johannes-Evangelist-Kirche ist ein evangelisches Kirchengebäude in der Auguststrasse in Berlin-Mitte, das mit fünf Paaren von Rundbogenfenstern an den Seitenwänden und weissem Mauerwerk mit asymmetrischem Giebeldach ausgestattet ist. Die Konstruktion zeigt nüchterne Romanik-Revival-Merkmale mit einer klaren, strukturierten Aussenform.
Das Gebäude wurde zwischen 1898 und 1900 unter der Leitung des Architekten Bürkner errichtet und ersetzte eine kleine Backsteinkapelle, die seit 1859 auf dem gleichen Grundstück stand. Der Neubau spiegelt die Modernisierungsbestrebungen der Stadtteils während des späten 19. Jahrhunderts wider.
Der Innenraum zeigt Mosaike von Peter Ludwig Kowalski aus dem Jahr 1953, die den Kirchenraum in verschiedene Bereiche unterteilen und durch Taufkapellen geprägt sind. Diese künstlerische Gestaltung hat der Kirche eine ganz eigene visuelle Identität gegeben, die bis heute sichtbar ist.
Der Innenraum ist während regelmässiger Gottesdienste und Versammlungen der Antiochischen Orthodoxen Gemeinde St. Georgios zugänglich, die seit 2017 das Gebäude nutzt. Es ist ratsam, vorher zu prüfen, wann Öffnungszeiten oder besondere Öffnungen stattfinden, um Zugang zu haben.
Das Gebäude beherbergt eine Orgel von Wilhelm Sauer aus dem Jahr 1900, die mehrere Renovierungen und Restaurierungen überstanden hat und weiterhin funktionsfähig ist. Diese Orgel gehört zu den weniger bekannten historischen Instrumenten Berlins und wird selten in Reiseführern erwähnt.
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