Kunsthaus Tacheles, Kunstzentrum in Berlin-Mitte, Deutschland
Das Kunsthaus Tacheles ist ein Kunstzentrum in Berlin-Mitte, das sich in einem fünfgeschossigen Gebäude mit großflächigen Graffiti-Wandbildern befindet. Hier gibt es Ausstellungsräume, Künstlerateliers und einen Skulpturenhof mit Metallarbeiten.
Das Gebäude wurde 1909 als Kaufhaus errichtet und diente später als Verwaltungsbüro während der Nazi-Zeit. Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde es von Künstlern besetzt und entwickelte sich zu einem Zentrum alternativer Kultur.
Der Name Tacheles stammt aus dem Jiddischen und bedeutet offene Rede. Das Haus ist heute ein Ort, wo Künstler ihre Werke zeigen und Menschen zusammenkommen, um neue Kunstformen zu entdecken.
Das Zentrum befindet sich an der Oranienburger Straße und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Zugang ist einfach und die Räume sind für Besucher geöffnet, die sich die Ausstellungen und Kunstwerke anschauen möchten.
Das Gebäude war lange Zeit teilweise zerstört und wurde von Künstlern von innen heraus rekonstruiert, anstatt es komplett abzureißen und neu zu bauen. Diese Arbeitsweise machte es zu einem Symbol dafür, wie Kreativität verfallene Orte wieder zum Leben erwecken kann.
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