Hans-Dietrich-Genscher-Haus, Parteizentrale in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Hans-Dietrich-Genscher-Haus ist ein Backsteingebäude mit neorenaissance-Elementen an der Reinhardtstraße in der Berliner Innenstadt. Der fünfgeschossige Bau prägt das Straßenbild mit seiner klassischen Fassade und den charakteristischen Fenstergruppen.
Das Gebäude entstand zwischen 1908 und 1912 als Krankenhaus für die Dominikanische Ordnung und wurde später zum Verwaltungsgebäude umgewandelt. Nach der politischen Wende der 1990er Jahre erhielt es eine neue Funktion als Bürogebäude.
Das Gebäude beherbergt seit 1999 die Zentrale einer Partei, die sich der liberalen Demokratie verschrieben hat. Es ist ein Ort, an dem deutsche Politikgestaltung stattfindet und Entscheidungen getroffen werden, die das Land prägen.
Der Zugang zum Gebäude ist eingeschränkt, da es als Verwaltungssitz genutzt wird. Die Außenarchitektur lässt sich jedoch gut von der Straße aus betrachten und fotografieren.
Das Haus war lange Zeit ein Krankenhaus und trug den Namen Sankt-Maria-Viktoria-Krankenhaus, bevor es seine medizinische Funktion aufgab. Diese Vergangenheit ist in der Architektur noch sichtbar und erinnert an die wechselvolle Geschichte des Ortes.
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