Sammlung Boros, Zeitgenössisches Kunstmuseum in Mitte, Deutschland
Die Sammlung Boros befindet sich in einem fünfgeschossigen Betonbunker und zeigt internationale zeitgenössische Kunst auf etwa 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Das Gebäude bietet insgesamt Platz für ständige Sammlungspräsentationen und temporäre Ausstellungen auf mehreren Ebenen.
Das Gebäude wurde 1942 als Luftschutzbunker errichtet und diente später als sowjetisches Gefängnis sowie zur Lagerung von Obst. Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde es von Christian Boros erworben und schrittweise in ein Kunstmuseum umgewandelt.
Die Sammlung wird nach ihrem Gründer benannt und zeigt, wie ein Privatsammler zeitgenössische Kunst der Öffentlichkeit zugänglich macht. Besucher sehen hier nicht nur Kunstwerke, sondern erleben auch, wie modernes Sammeln und Leben in einem historischen Bauwerk funktionieren.
Die Besichtigung ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich, die über die offizielle Website erfolgt. Führungen finden von Donnerstag bis Sonntag statt und ermöglichen einen Rundgang durch die verschiedenen Ausstellungsebenen.
Die obersten Stockwerke des Bunkers sind Privatwohnraum des Gründers und seiner Familie, was diesen Ort von typischen Museen unterscheidet. Dieses Zusammenleben von Kunst und privatem Leben schafft eine ungewöhnliche Atmosphäre für Besucher.
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