Hochschule für bildende Künste Hamburg, Öffentliche Kunsthochschule in Hamburg-Nord, Deutschland
Die Hochschule für bildende Künste Hamburg ist eine öffentliche Kunstuniversität in Hamburg-Nord, die in einem historischen Backsteinbau von Fritz Schumacher untergebracht ist. Das Gebäude bietet spezialisierte Ateliers und Werkstatträume über mehrere Etagen verteilt.
Gegründet 1767 als Hamburger Gewerbeschule, erhielt die Einrichtung 1970 den Universitätsstatus und bildete über Jahrhunderte Künstlerinnen und Künstler aus. Die Institution durchlebte verschiedene politische Epochen und entwickelte sich kontinuierlich weiter.
Die Hochschule bietet Studiengänge in Bildhauerei, Malerei, Typografie, Fotografie und zeitbasierten Medien an und prägt die künstlerische Szene der Stadt. Absolventinnen und Absolventen dieser Institution tragen zur lebendigen Kunstlandschaft Hamburgs bei.
Studierende arbeiten in individuellen Ateliers unter professioneller Anleitung und nutzen technische Einrichtungen sowie eine spezialisierte Kunstbibliothek. Der Zugang zu Werkstätten und Ressourcen ermöglicht eigenständiges künstlerisches Arbeiten.
Im Jahr 2009 wurden zwei Stolpersteine vor dem Universitätsgebäude verlegt, um an die Fakultätsmitglieder Friedrich Adler und Hugo Meier-Thur zu erinnern. Diese Messingtafeln im Bürgersteig gedenken der beiden Künstler, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt wurden.
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