Lukaskirche, Kirchengebäude in Münster (Westfalen)
Die Lukaskirche ist ein Kirchengebäude aus den frühen 1960er Jahren in modernem Architekturstil in Münster. Das Bauwerk besteht aus roten Backsteinen und hat eine breite, fast quadratische Halle mit flachem Dach sowie einen gerundeten Chor an einem Ende, während ein niedriger, rundlicher Turm mit spitzem Dach die Form krönt.
Das Gebäude wurde 1961 fertiggestellt und sollte die wachsenden Gemeinschaften im Westen Münsters nach dem Zweiten Weltkrieg bedienen. Der Architekt Heinrich Otto Vogel entwarf es auch als Ort für die Patienten und das Personal der nahegelegenen Krankenhäuser.
Die Lukaskirche ist nach dem Evangelisten Lukas benannt, der der Überlieferung nach Arzt war, was sich in ihrer Rolle als Ort für Kranke und Gesunde widerspiegelt. Das Innere zeigt ein Wandbild mit Szenen aus dem Lukasevangelium, die Mitgefühl und Hilfe darstellen und die Bedeutung der Kirche für die Gemeinschaft unterstreichen.
Die Kirche befindet sich in der Nähe des Coesfelder Kreuzes und ist leicht vom Universitätsklinikum aus zu erreichen, mit guter Sichtbarkeit von der Straße. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal geschützt und bleibt aktiv für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen.
Das Gebäude verfügt über eine 1963 eingebaute Pfeifenorgel mit 21 Registern und zwei Manualen, die 2006 sorgfältig restauriert wurde. Das Innere zeigt ein seltenes künstlerisches Werk über Christus in der Herrlichkeit, umgeben von Engeln und den vier Ältesten, das über dem Altar schwebt.
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