Frauenstraße 24, Architekturdenkmal in Münster, Deutschland.
Die Frauenstraße 24 ist ein Anfang des 20. Jahrhunderts errichtetes Wohngebäude in Münster mit aufwändig gestalteter Fassade. Der Zweite Weltkrieg ließ es weitgehend unversehrt; 1949/50 wurde es mit öffentlichen Mitteln des Wohnungsbaus wiederaufgebaut und saniert. Im Erdgeschoss befindet sich eine privatisierte Kneipe mit Kulturprogramm.
Das Haus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit aufwändiger Fassade errichtet, blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont und wurde 1949/50 mit öffentlichen Mitteln saniert; bis Anfang 1974 unterlag es der Sozialbindung. 1971 kaufte der Immobilienwirt Hans Stürmer das Gebäude und wollte es für Eigentumswohnungen abreißen lassen; nachdem er es verfallen ließ, zogen junge Leute ein. Am 3. Oktober 1973 besetzten über 300 Personen das Haus und verhinderten den für den Folgetag geplanten Abbruch.
Die heute privat betriebene Kneipe im Erdgeschoss bietet weiterhin ein breites Kulturprogramm, und seit 1976 macht die regelmäßige Veranstaltung „Der heiße Freitag“ das Haus in ganz Münster bekannt. Der KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. fördert dieses Programm sowie Kunst und Bildung am Ort.
Die Kneipe im Erdgeschoss bietet ein breites Kulturprogramm, das der KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. fördert. Das Haus wird vom AStA der Uni Münster an Studierende vermietet, die oberen Etagen sind daher private Wohnungen; Besucher bleiben auf Kneipe und Veranstaltungen beschränkt.
Die Besetzung begann am 3. Oktober 1973, als über 300 Personen das Haus besetzten, und verhinderte den für den Folgetag geplanten Abriss; sie dauerte bis 1981 und gilt als eine der längsten der Bundesrepublik. 1976 luden die Bewohner zu einem Tag der offenen Tür, um den guten Zustand der Wohnungen zu zeigen.
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