Eibenwald bei Paterzell, Naturschutzgebiet in Wessobrunn, Deutschland
Der Eibenwald bei Paterzell ist ein geschütztes Waldgebiet mit mehreren tausend Eibenbäumen auf ausgedehntem Gelände in Oberbayern. Das Gebiet wird durch Wanderwege erschlossen und informiert Besucher über die Besonderheiten der Eiben.
Das Gebiet gehörte bis 1803 zum Kloster Wessobrunn, das Eiben für hochwertige Holzarbeiten nutzte. Nach der Säkularisierung übernahm der bayerische Staat das Waldgebiet.
Der Name des Waldes verweist auf die Eiben, die hier seit Generationen wachsen und den Ort prägen. Besucher können sehen, wie diese Bäume die Landschaft bestimmen und das Gebiet zu etwas Besonderem machen.
Der Wald ist durch ausgezeichnete Wanderwege leicht zu besuchen, die über Schautafeln Informationen zu den Bäumen vermitteln. Am besten besucht man das Gebiet bei trockenem Wetter, wenn die Wege gut begehbar sind.
Das Waldgebiet sitzt auf einer Kiesablagerung aus der letzten Eiszeit, was genau die richtigen Bedingungen für das Gedeihen der Eiben schafft. Diese geologische Besonderheit erklärt, warum gerade hier so viele dieser seltenen Bäume wachsen.
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