Jonsdorfer Felsenstadt, Naturschutzgebiet in Jonsdorf, Deutschland.
Die Jonsdorfer Felsenstadt ist ein Naturschutzgebiet in der Zittauer Region mit beeindruckenden Sandsteinfelsformationen und geologischen Strukturen aus verschiedenen Erdzeitaltern. Das Gelände umfasst etwa 65 Hektar und ist von einem gut ausgebauten Wegenetz durchzogen.
Das Gebiet wurde 2014 offiziell unter Schutz gestellt und ist nun Teil des Naturparks Zittauer Gebirge. Die Festlegung des Schutzstatus folgte der Erkenntnis, dass diese Landschaft seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergt.
Die Felsenstadt ist Lebensraum für seltene Vogelarten wie den Uhu und den Wanderfalken, die hier brüten und nisten. Diese Vögel prägen das Leben im Schutzgebiet und man kann sie bei guten Bedingungen beobachten.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, da die Wege durch Wald und Felsen führen und wenig Beleuchtung haben. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, um auf den unebenen Wegen sicher zu gehen.
Auf dem Grund eines ehemaligen Steinbruchs namens Schwarzes Loch ist eine alte Sonnenuhr auf der Felswand erhalten geblieben. Diese Details erinnern an die Zeit, als Menschen hier Stein gewonnen haben, bevor das Gebiet zum Naturschutzgebiet wurde.
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