Hölle, Naturschutzgebiet in Rettenbach und Brennberg, Deutschland
Hölle ist ein Naturschutzgebiet in Rettenbach und Brennberg, das sich über etwa 17 Hektar Waldland erstreckt und durch massive Granitblöcke geprägt wird, die ein steiniges Meer bilden. Der Höllbach durchfließt dieses Gelände und schafft eine landschaftlich abwechslungsreiche Umgebung mit Felsen und bewaldeten Hängen.
In den frühen 1900er Jahren wurde ein Wasserkraftwerk am Höllbach errichtet, das die natürlichen Wasserläufe erheblich veränderte. Diese technische Eingriffsark führte später zu Schutzbemühungen, die die Wasserflüsse wieder in ursprünglichere Zustände zurückversetzten.
Das Gelände zeigt heute die Auswirkungen von Schutzmaßnahmen, die seit Anfang der 2000er Jahre umgesetzt wurden, um die natürlichen Wasserläufe wiederherzustellen. Besucher können beobachten, wie sich die Landschaft regeneriert und wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
Ein Rundwanderweg von etwa 4 Kilometern führt durch das Gelände und bewältigt eine Höhendifferenz von knapp 80 Metern, wobei der Einstieg vom Parkplatz Lösmühle erfolgt. Die Route ist gut markiert und eignet sich für verschiedene Fitnessniveaus, erfordert aber festes Schuhwerk wegen der unebenen Granitformationen.
Der Höllbach erzeugt beim Fließen unter den massiven Granitformationen charakteristische Geräusche, die wie ein rhythmisches Pulsieren durch die Steinfelsen wirken. Diese akustischen Phänomene entstehen durch die Art, wie das Wasser zwischen den Felsen fließt und sind ein interessantes sensorisches Merkmal der Gegend.
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