Burg Falkenstein, Mittelalterliche Burgruine bei Pfronten, Deutschland
Burg Falkenstein ist eine Burgruine auf einem Felsrücken im bayerischen Allgäu, nahe der Gemeinde Pfronten. Erhalten geblieben sind Mauerreste, Fundamente und Teile des Turms, die den Umriss der mittelalterlichen Anlage noch klar erkennen lassen.
Die Burg wurde im späten 13. Jahrhundert errichtet und diente als Kontrollpunkt über die Handelswege im Allgäu. Im 19. Jahrhundert plante König Ludwig II. hier eine neue Residenz, doch das Projekt wurde nach seinem Tod 1886 aufgegeben.
Der Name Falkenstein bezieht sich auf den Felsen, auf dem die Burg steht, und erinnert an die mittelalterliche Herrschaft über dieses Tal. Wer heute hinaufsteigt, sieht noch Mauerreste, die zeigen, wie weitläufig die Anlage einst war.
Der Aufstieg beginnt in Pfronten und folgt einem ausgeschilderten Wanderweg, der jedoch auf den letzten Metern steil und felsig wird. Festes Schuhwerk wird empfohlen, und bei Nässe ist besondere Vorsicht geboten.
Ludwig II. hatte für Burg Falkenstein die ehrgeizigsten Baupläne aller seiner Residenzen entworfen, und das Schloss wäre nach diesen Entwürfen noch gewaltiger geworden als Neuschwanstein. Wer die heutige Ruine betrachtet, sieht also nur den Ausgangspunkt für ein Projekt, das weit über das Sichtbare hinausgegangen wäre.
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