Lutherkirche, Neugotische Kirche im Johannapark, Leipzig, Deutschland
Die Lutherkirche steht am nordwestlichen Ende des Johannapark und besitzt einen lateinischen Grundriss mit dunklem Eichenholz-Interieur. Das Gebäude enthält ein sechseckiges Taufbecken aus Sandstein und Rochlitzer Porphyr sowie kunstvoll gestaltete Altarausstattungen.
Der Bau begann 1884 unter dem Architekten Julius Zeißig und wurde 1886 geweiht, wobei der Stil das damalige neugotische Bauvertrauen widerspiegelt. Die Kirche wurde als Antwort auf das Wachstum des Stadtteils errichtet und diente der wachsenden protestantischen Gemeinde.
Die Kirche trägt den Namen Martin Luthers und symbolisiert die protestantische Tradition in diesem Stadtteil. Besucher sehen überall im Inneren aufwändige neugotische Verzierungen, die das religiöse Leben dieser Zeit widerspiegeln.
Die Kirche liegt an der Ferdinand-Lassalle-Straße 25 und bietet Platz für etwa 900 Besucher mit guter Erreichbarkeit aller Bereiche. Ein Aufzug ermöglicht den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu allen Etagen des Gebäudes.
Der Predigtstand zeigt kunstvolle Schnitzereien der vier Evangelisten mit ihren traditionellen Symbolen - Stier, Löwe, Engel und Adler. Diese Arbeiten stammen vom Bildhauer Franz Schneider und wurden kurz nach der Fertigstellung des Gebäudes vollendet.
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