Thomasschule zu Leipzig, Gymnasium in Leipzig, Deutschland.
Die Thomasschule zu Leipzig ist eine Gymnasialschule im Zentrum der Stadt mit einer langen Geschichte. Das Gebäude liegt unmittelbar neben der Thomaskirche und dient heute etwa 700 Schülern als Lernstätte mit modernen Unterrichtsräumen.
Die Schule wurde 1212 gegründet und diente ursprünglich benachteiligten Schülern, bevor sie 1539 in städtische Verwaltung überging. Im 18. Jahrhundert machte sie Johann Sebastian Bach, der dort als Kantor arbeitete, zu einem Ort von großer musikalischer Bedeutung.
Die Schule trägt den Namen des Apostels Thomas und ist eng mit der Thomaskirche verbunden, die direkt neben ihr steht. Besucher können die enge Beziehung zwischen Schule und Kirche in der Architektur und dem alltäglichen Leben vor Ort erkennen.
Das Schulgebäude ist öffentlich zugänglich, am besten erkundet man die Außenseite und die Umgebung rund um die Thomaskirche. Wer das Innere sehen möchte, sollte sich vorab erkundigen, da Führungen oder Besichtigungen zu bestimmten Zeiten angeboten werden.
Die Schule pflegt eine außergewöhnliche Verbindung zum Thomaner Chor, da alle Sänger dieses weltberühmten Ensembles das Gymnasium besuchen müssen. Diese Bindung zwischen Schule und Chor besteht seit Jahrhunderten und macht das Schulgebäude zu einem echten Zentrum der Leipziger Musikkultur.
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