Deutsches Kleingärtnermuseum, Kleingärtnermuseum in Leipzig, Deutschland.
Das Deutsche Kleingartenmuseum ist ein Museum in einem historischen Vereinshaus von 1896, das sich mit der Geschichte und Praxis des Laubergartens befasst. Die Ausstellung zeigt Dokumente, Fotografien, Auszeichnungen und historische Gartengeraete, die den Wandel dieser Gartenkultur ueber Zeit dokumentieren.
Die Institution entstand 1996 am Ort des ersten Schreber-Verbands, der 1864 vom Arzt Moritz Schreber gegrundet wurde, um das Gemeinschaftsgartenbau zu foerdern. Der Ort wurde gewahlt, weil hier die Bewegung selbst begann und weiterhin ein Ort der Tradition bleibt.
Besucher sehen hier, wie Laubergärten in Leipzig gelebt werden und welche Rolle sie im Alltag spielen. Die Sammlung zeigt auch, wie sich die Gartenkultur über Jahrzehnte verändert hat und verschiedene Gesellschaftsgruppen diesen Raum genutzt haben.
Das Museum ist vom Dienstag bis Donnerstag von 10:00 bis 16:00 Uhr geoeffnet, mit zusaetzlichen Wochenendstunden von Juni bis August. Der Zugang ist einfach und die Ausstellung kann in etwa einer Stunde besichtigt werden.
Das Freilandgelaende zeigt eines der aeltesten Gartenhauser Deutschlands aus dem Jahr 1880 sowie vier historische saechsische Gartenhauser. Zusaetzlich gibt es eine Nachbildung von Gaerten aus der DDR der 1980er Jahre, die den Alltag in Ostdeutschland damals veranschaulicht.
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