MetaHaus, Industriedenkmal in Charlottenburg, Deutschland
Das MetaHaus ist ein Industriegebäude an der Leibnizstrasse und Niebuhrstrasse in Charlottenburg und zeigt eine Stahlrahmenkonstruktion mit Fassaden aus roten Klinkersteinen. Die Struktur umfasst Räume um einen Innenhof herum, dessen Dachbereich später überbaut wurde.
Das Gebäude wurde zwischen 1928 und 1929 von Architekt Hans Heinrich Müller errichtet und diente als Elektrowerk für die Stromversorgung des Charlottenburg-Bezirks. Nach 1984 wurde es nicht mehr als Energieanlage genutzt.
Das Gebäude zeigt die Gestaltungssprache der 1920er-Jahre mit seinen klaren Formen und dem Kontrast zwischen Stahlrahmen und roten Klinkersteinen. Diese Kombination war damals typisch für Berliner Industriebauten, die Funktionalität und handwerkliche Qualität verbanden.
Das Gebäude wurde zwischen 1999 und 2001 umfassend renoviert und beherbergt heute Büroräume und Designstudios. Besucher sollten beachten, dass der Zugang eingeschränkt sein kann, da es sich um ein privates Bürogebäude handelt.
Das Innenhof-Dach wurde nicht massiv verschlossen, sondern mit einer speziellen Konstruktion versehen, die natürliches Licht in den zentralen Bereich lässt. Diese Lösung bewahrt die ursprüngliche Offenheit der Industrieanlage, während sie moderne Nutzbarkeit bietet.
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