Martin-Luther-Kirche, Protestantische Kirche in Weststadt, Ulm, Deutschland
Die Martin-Luther-Kirche ist ein Kirchengebäude aus dunklem Ziegelbau mit hellen Mörtelfugen in der Ulmer Weststadt. Ihre Innenräume sind mit natürlichem Holz vertäfelt und bieten zwei einander gegenüberliegende Galerien für die Gläubigen.
Das Gebäude öffnete 1928 als Neubauten zur Zeit der Weimarer Republik und blieb während des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont. Seine ursprüngliche Architektur und Ausstattung sind bis heute erhalten geblieben.
Der Kirche gehört ein Gestühl, das den Besuchern zeigt, wie die Protestanten hier zusammenkamen. Die beiden gegenüberliegenden Galerien schaffen einen Raum, in dem sich die Gemeinde nah beieinander erlebt, ohne dass grosse Abstände zwischen ihnen entstehen.
Der Zugang zur Kirche erfolgt von der Zinglerstrasse aus, wo sich auch die Adresse 66 befindet. Besucher sollten beachten, dass es an einigen Tagen Gottesdienste oder private Veranstaltungen gibt, die den Zugang beeinflussen können.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten Angehörige der Weissen Rose die verborgene Orgel kammer, um Widerstands blätter zu sortieren und vorzubereiten. Das Gebäude spielte damit eine stille Rolle in einem der wichtigsten Widerstands netzwerke gegen das Nazi-Regime.
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