Neustädtisches Palais, Palastgebäude in Schelfstadt, Schwerin, Deutschland.
Das Neustädtisches Palais ist ein dreiflügeliger Bau mit zwei Geschossen in der Schelfstadt von Schwerin, dessen Dachlandschaft von Mansardengiebeln mit Schieferbedeckung geprägt ist. Die Fassade wird durch kräftige Gesimse und Zierleisten strukturiert, die der Struktur des Hauses Eleganz verleihen.
Der Herzog Friedrich beauftragte 1779 den Bau des Palais als Residenz für Charlotte Sophie, die dort bis zu ihrem Tod 1810 lebte. Das Gebäude wurde später grundlegend renoviert und erhielt 2003 bis 2008 eine umfassende Modernisierung.
Im Inneren des Palais zeigen sich französische Renaissanceeinflüsse besonders in den verzweigten Stuckaturen an den Decken und in den kunstvoll gestalteten Türrahmen. Diese Details erzählen vom Geschmack des 18. Jahrhunderts und zeigen, wie europäische Architekturströmungen bis nach Schwerin gelangten.
Das Palais befindet sich im Stadtzentrum und ist zu Fuß gut zu erreichen, wirkt aber von außen wie ein öffentliches Gebäude mit begrenztem Zugang. Die Fassade kann ganzjährig bewundert werden, während Innenbesichtigungen in der Regel nicht möglich sind.
Die im Jahr 2009 rekonstruierte Goldene Halle ist bekannt für die hohe Qualität ihrer Restaurierung, erhielt aber zunächst wenig öffentliche Aufmerksamkeit. Doch der Raum zeigt beispielhaft, wie historische Details bei modernen Renovierungen wieder lebendig werden können.
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