Schelfkirche, Lutherische Kirche im Schelfstadt-Viertel von Schwerin, Deutschland.
Die Schelfkirche ist eine Backsteinkirche im Schelfstadt-Viertel von Schwerin, die durch ihren markanten Turm und ihre massiven Mauern das Bild des Schelfmarkts prägt. Das Gebäude steht frei auf dem Platz und ist von allen Seiten gut zu sehen.
Der heutige Bau entstand ab 1708 nach Plänen des Baumeisters Jacob Reutz und ersetzte eine Kirche, die durch schwere Sturmschäden unbrauchbar geworden war. Das neue Gebäude folgte dem Barockgeschmack seiner Zeit und prägte fortan das Erscheinungsbild des Viertels.
Die Kirche steht am Schelfmarkt, einem der ältesten Marktplätze Schwerins, der heute von Fachwerkhäusern und alten Linden gesäumt wird. Wer den Platz besucht, erlebt ein Stück gewachsener Stadtstruktur, die sich kaum verändert zu haben scheint.
Die Kirche ist zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet; es empfiehlt sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen. Wer den Turm besteigen möchte, kann sich direkt vor Ort oder im Voraus an die Kirche wenden.
Die Kirche ist eine der wenigen Barockkirchen Norddeutschlands und der erste große nachreformatorische Kirchenbau Mecklenburgs. Der Grundstein wurde am 15. Mai 1708 gelegt, bewusst am Sophien-Tag, dem Namenstag der Herzogin Sophie Charlotte. Die Inschrift über dem Hauptportal nennt Herzog Friedrich Wilhelm als Stifter.
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