Nibelungenhalle, ehemalige Mehrzweckhalle in Passau
Die Nibelungenhalle war ein großes Versammlungsgebäude in Passau, das Platz für etwa 8.000 bis 10.000 Personen bot und hauptsächlich aus Beton, Ziegel und Holz erbaut wurde. Das über 100 Meter lange und etwa 50 Meter breite Bauwerk mit seiner 20 Meter hohen Konstruktion schuf einen großzügigen offenen Innenraum, der für Veranstaltungen, Versammlungen und Feiern genutzt wurde.
Das Gebäude wurde 1934 begonnen und 1935 fertiggestellt, zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft, auf einem Exerzierplatz als Gemeinschaftsprojekt mit Spenden und Freiwilligenhilfe. Nach dem Krieg diente es Jahrzehnte lang als Veranstaltungsort für kulturelle, religiöse und politische Veranstaltungen, bis es 2004 aufgrund von Alterung und Bauschäden abgerissen wurde.
Der Standort befand sich in der Nähe des Zentrums von Passau auf einem kleinen Exerzierplatz, der inzwischen überbaut wurde. Besucher können die Geschichte des Ortes durch lokale Führer und Museumsbestände kennenlernen, die Erinnerungsstücke und Fotografien des Gebäudes bewahrt haben.
Das Gebäude war nach den Nibelungen benannt, den legendären germanischen Sagen, und verband die Struktur mit regionalen Traditionen und altem Erbe. Ein besonderes Ereignis war 1938 eine Opernaufführung mit hunderten Künstlern und tausenden Zuschauern, die durch die Halle zogen und in die lokale Erinnerung einging.
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