Passau, Universitätsstadt am Zusammenfluss dreier Flüsse in Niederbayern, Deutschland
Passau ist eine Universitätsstadt in Niederbayern, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen und die Stadt in mehrere Bezirke aufteilen. Jeder Fluss trägt eine andere Farbe mit sich, was am Zusammenfluss deutlich sichtbar wird, bevor sich das Wasser allmählich vermischt.
Aus dem römischen Militärlager Batavis entstand im Mittelalter ein bedeutendes religiöses Zentrum, nachdem Bonifatius im Jahr 739 das Bistum gründete. Jahrhundertelang kontrollierte die Stadt den Salzhandel zwischen Böhmen und Bayern, was ihr Wohlstand und politisches Gewicht brachte.
In den engen Gassen der Altstadt öffnen Cafés ihre Tische direkt am Fluss, wo Einheimische ihren Nachmittagskaffee bei Blick auf vorbeiziehende Kreuzfahrtschiffe genießen. Auf dem Marktplatz treffen sich die Bewohner zum wöchentlichen Einkauf und zum Gespräch zwischen den Ständen.
Kreuzfahrtschiffe legen an verschiedenen Stellen entlang der Donau an, von wo aus die Altstadt zu Fuß gut zu erreichen ist. Die Wege führen über steile Treppen und Kopfsteinpflaster, daher sind bequeme Schuhe für längere Spaziergänge empfehlenswert.
Die Domorgel in der Stephanskathedrale umfasst mehr als 17.000 Pfeifen, die während täglicher Konzerte im Sommer erklingen. Lokale Schwertschmiede prägten ihre Klingen einst mit dem Passauer Wolf, einem Symbol, das Soldaten Schutz im Kampf verheißen sollte.
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