Reste des Kettenstegs, Brückenreste in Passau, Deutschland.
Die Reste des Kettenstegs sind Granitblockpylon, die nahe der Bräugasse 13 stehen und zeigen, wo einst eine historische Überquerung der Donau war. Die Fundamente markieren den Punkt, wo dieser Steg zwischen dem Altstadtbereich und dem Ilzstadt-Ufer gespannt war.
Die Kettenstegs wurde 1869 als Hängebrücke für Fußgänger über die Donau gebaut und verband die Altstadt mit Ilzstadt. Sie wurde 1910 abgebaut, hinterließ aber ihre steinernen Ankerpunkte, die bis heute an dieser Verbindung erinnern.
Die Überreste erinnern an eine frühere Verbindung zwischen zwei Stadtteilen, die einst Fußgänger über das Wasser führte. Sie zeigen, wie die Stadt ihre Ufer miteinander verband und den alltäglichen Verkehr über den Fluss gestaltete.
Die Grundmauern befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Ilz-Mündung und sind vom Ufer aus leicht zu sehen. Man kann sie am besten vom Flussweg oder von der angrenzenden Straße aus erreichen und betrachten.
Die Brücke wurde mit zwei dicken Stahlseilen konstruiert, die in den Felsen der Höhe oberhalb des benachbarten Forts verankert waren. Diese Ankerpunkte in den Hügeln sind noch heute sichtbar und zeigen die Ingenieurskunst dieser Zeit.
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