Orgeln des Domes St. Stephan, Pfeifenorgel im Dom St. Stephan, Passau, Deutschland.
Die Orgeln von St. Stephans-Kathedrale bilden ein komplexes System aus fünf separaten Instrumenten mit insgesamt etwa 17.000 Pfeifen und über 230 Registern. Sie sind in die imposante Kathedrale mit ihren charakteristischen blauen und grünen Kuppeln eingebaut und nutzen Tausende von Metern an Rohren und Kabeln, um zusammenzuarbeiten.
Nach einem Feuer im Jahr 1662, das das ursprüngliche Instrument zerstörte, wurden die Orgeln über mehrere Jahrhunderte hinweg schrittweise wieder aufgebaut und erweitert. Diese Restaurations- und Erweiterungsphasen prägen das heutige System und seine Eigenschaften.
Die fünf Orgeln erklingen regelmäßig bei Konzerten, die Besuchern zeigen, wie die verschiedenen Instrumente zusammen klingen und welche Vielfalt sie bieten. Diese Aufführungen finden das ganze Jahr über statt und gehören zum musikalischen Leben der Stadt.
Die Orgeln können am besten bei geführten Touren oder Konzerten erlebt werden, die den Besuchern zeigen, wie das System funktioniert. Es ist hilfreich, sich vor dem Besuch über aktuelle Veranstaltungen zu informieren, da die beste Zeit zum Hören oft während regulärer Aufführungen ist.
Von einem zentralen Pult aus in der westlichen Empore können Organisten alle fünf Instrumente gleichzeitig steuern und dabei aus über 4.000 gespeicherten musikalischen Einstellungen wählen. Diese technologische Lösung erlaubt Musikern, komplexe Kombinationen zu spielen, die mit einzelnen Orgeln unmöglich wären.
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