Dackelmuseum, Museum für Dackel in Regensburg, Deutschland.
Das Dackelmuseum nutzt ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Regensburger Altstadt, dessen hellrosa Fassade goldene Buchstaben und zwei blaue Pfotenabdrücke über einem bogigen Eingang trägt. Innen füllen rund 5000 in über 20 Jahren gesammelte Exponate die Räume, vom Dackel als Jagdhund und Familienfreund bis zu Spielzeug, Olympiamaskottchen Waldi und Weihnachtsdeko.
Das Museum entstand aus der privaten Leidenschaft zweier Sammler, die über Jahre hinweg dachshundenbezogene Gegenstände zusammentrugen. Es öffnete zunächst an einem anderen Ort und wurde später in die alte Stadt von Regensburg verlegt, wo es heute untergebracht ist.
Die Sammlung zeigt, wie der Dackel in der deutschen Kultur tief verwurzelt ist und bis in Alltagsgegenstände hineinwirkt. Besucher finden überall Spuren dieser Verbindung: von alten Postkarten bis zu modernem Spielzeug, die zeigen, wie beliebt diese Rasse bei Deutschen seit Generationen ist.
Das Museum liegt im Altstadtkern und ist leicht zu Fuß erreichbar, wo sich auch andere historische Orte befinden. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die vielen Vitrinen und Räume in Ruhe durchzusehen.
Am 22. September 2024 organisierte das Museum eine Dackelparade vom Dultplatz zum Domplatz in Regensburg. Mit 1175 teilnehmenden Dackeln wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt. Eine für den 3. Oktober 2026 geplante Neuauflage wurde von den Veranstaltern aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.
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