Fußgängerbrücke über den Inn, sogenannter ''Fünferlsteg'', Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Inn in Passau, Deutschland.
Die Fünferlsteg ist eine Fußgänger- und Fahrradbrücke aus Stahl und Beton, die den Inn in Passau überquert. Sie verbindet die östlichen und westlichen Stadtteile und bildet eine durchgehende Route für Verkehrsteilnehmer.
Im Februar 1908 regte der Apotheker Paul Egger eine Bürgervereinigung zum Bau eines Stegs an, da die Stadt ihn nicht finanzieren konnte. Am 23. Dezember 1912 wurde die Passauer Innsteg AG mit 170.000 Mark Kapital gegründet, zur Hälfte von der Stadt getragen. Durch Kriegsmangel verzögert, wurde der Steg am 2. Oktober 1916 mit einem Zoll von 5 Pfennigen eröffnet, daher der Name Fünferlsteg. Am 3. Mai 1945 gesprengt, wurde er am 29. August 1947 wieder eröffnet; am 1. Oktober 1973 übernahm die Stadt ihn, der Zoll entfiel.
Die Passauer nennen die Brücke Fünferlsteg nach dem Fünf-Pfennig-Zoll, der im hölzernen Mauthäuschen am Nordende kassiert wurde; der zweigeschossige Walmdachbau steht noch. Getragen wurde der Bau von der 1912 gegründeten Passauer Innsteg AG; mit der Übernahme durch die Stadt 1973 endete der Brückenzoll.
Die Brücke ist Tag und Nacht für Fußgänger und Radfahrer zugänglich und bietet direkte Wege zu Einkaufsgebieten und Wohnvierteln. Der Übergang führt ohne Umwege zwischen den Stadtteilen, ist flach und einfach zu benutzen.
Der volkstümliche Name Fünferlsteg stammt vom Fünf-Pfennig-Zoll, der ab 1916 in einem kleinen Mauthäuschen am Nordende erhoben wurde; der zweigeschossige Walmdachbau ist erhalten und denkmalgeschützt. 1959 wurde der Zoll auf zehn Pfennige erhöht und mit der Übernahme durch die Stadt am 1. Oktober 1973 abgeschafft.
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