Kaiserin-Elisabeth-Brücke, Eisenbahnbrücke in Passau, Deutschland.
Die Kaiserin-Elisabeth-Brücke ist ein Eisenbahníbergang über die Inn in Passau mit einer zentralen Fachwerkstruktur aus Eisen. Das Bauwerk misst etwa 200 Meter und behält einen charakteristischen Turm aus der Originalzeit, während die anderen Ecktürme entfernt wurden.
Die Brücke wurde 1861 erbaut und verband die Eisenbahnstrecke Wels-Passau über die Inn. Im Jahr 1945 erlitt sie erhebliche Beschädigungen, wurde danach wieder aufgebaut, wobei das heutige Aussehen durch diese Wiederherstellung geprägt wurde.
Die Brücke trägt den Namen der Kaiserin Elisabeth von Österreich, die während ihrer Besuche in Passau diesen Übergang nutzten. Der Name verweist auf die historische Verbindung zwischen Bayern und dem Kaisertum Österreich während des 19. Jahrhunderts.
Die Brücke ist Teil der aktiven Eisenbahnstrecke und dient täglich dem Zugverkehr, weshalb sie nicht frei begehbar ist. Besucher können sie am besten von den Uferwegen oder von den Brückenaussichtspunkten in der Nähe betrachten und fotografieren.
Bei der Rekonstruktion nach 1945 wurden drei der vier ursprünglichen Ecktürme entfernt, die von Rheinfbrücken inspiriert waren. Dieser Verlust gibt dem Bauwerk heute ein asymmetrisches Aussehen, das die schwierige Nachkriegszeit widerspiegelt.
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