Schloss Freudenhain, Architektonisches Denkmal in Passau, Deutschland
Schloss Freudenhain ist ein Barockschloss am Nordufer der Donau in Passau, das Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Es verfügt über eine dem heiligen Joseph geweihte Kapelle und mehrere Gebäudeflügel, die um einen Innenhof angeordnet sind.
Der Passauer Fürstbischof Maximilian Prokop von Törring-Jettenbach ließ das Schloss zwischen 1785 und 1792 als Sommerresidenz errichten. Wenige Jahre später starb sein Nachfolger Joseph Franz Auersperg 1797 hier, während er vor den napoleonischen Truppen floh.
Schloss Freudenhain wird heute als Gymnasium genutzt, was ihm einen ganz anderen Alltag gibt als einem typischen Adelsschloss. Im Schulbetrieb begegnen sich Schüler und Lehrer in Räumen, die einst für kirchliche Würdenträger gebaut wurden.
Das Schloss liegt am Stadtrand von Passau und ist von der Altstadt aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Da das Gebäude als Schule genutzt wird, empfiehlt sich ein Besuch außerhalb der Schulzeiten, um die Außenanlagen in Ruhe anzusehen.
Der Name Freudenhain bedeutet so viel wie Garten der Freude, was den ursprünglichen Charakter des Ortes als angenehmen Rückzugsort widerspiegelt. Dieser heitere Name steht in merkwürdigem Kontrast dazu, dass das Schloss auch Zeuge des Todes eines flüchtenden Bischofs wurde.
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