Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Verwaltungsgericht in Bremen, Deutschland
Das Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen ist ein Verwaltungsgericht mit Sitz in einem früheren Polizeigebäude an der Adresse Am Wall 198. Zwei Senate mit je drei hauptamtlichen Richtern befassen sich mit Fällen aus Verwaltungsrecht, einschließlich Polizeirecht, Bauvorschriften, Umweltrecht und Einwanderungsmaterien.
Das Gericht entstand 1924 während der Weimarer Republik als letztes Verwaltungsgericht, das in Deutschland gegründet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm es 1946 seine Arbeit wieder auf und setzte seine Rolle in der Rechtsprechung fort.
Das Gericht sitzt in einem umgebauten Polizeigebäude, das seine lange Geschichte in der Stadt widerspiegelt. Der Ort zeigt, wie wichtige juristische Institutionen in historischen Bauten ihre Arbeit fortsetzen.
Das Gebäude ist zentral gelegen und leicht zu erreichen, mit Räumen, die für die öffentliche Besichtigung vorbereitet sind. Besucher sollten beachten, dass Zutritt zu laufenden Verhandlungen eingeschränkt sein kann und vorherige Anmeldung empfohlen wird.
Eine Frau präsidierte dieses Gericht zwischen 2008 und 2019, was für die deutsche Justiz bemerkenswert war. Ilsemarie Meyer war eine Pionierin in einer überwiegend männlich dominierten Profession.
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