Bremen, Hanseatische Hafenstadt in Norddeutschland.
Bremen ist eine Hafenstadt im Nordwesten Deutschlands, wo der Fluss Weser durch die Altstadt fließt und sich nach Norden zur Nordsee erstreckt. Das Zentrum liegt auf beiden Uferseiten, mit dem mittelalterlichen Marktplatz auf der östlichen Seite und Wohnvierteln sowie Industriegebieten weiter flussabwärts.
Die Stadt erhielt im Jahr 1186 Marktrechte von Kaiser Friedrich Barbarossa und trat im 13. Jahrhundert der Hanse bei. Die Unabhängigkeit als freie Reichsstadt dauerte bis ins 19. Jahrhundert, als Bremen Teil des Deutschen Bundes wurde.
Jedes Jahr im Februar verkleiden sich Einheimische in Kostümen für Samba Karneval, und die Straßen füllen sich mit Musik und Tänzen. In den Cafés entlang der Schlachte trinken die Bremer nach der Arbeit Astra oder Beck's Bier direkt am Flussufer.
Das Schnoor-Viertel besteht aus engen Gassen mit Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die heute Restaurants, Kunstgalerien und Handwerksläden beherbergen. Der Marktplatz liegt etwa 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und ist zu Fuß oder mit der Straßenbahn erreichbar.
In der Böttcherstraße stehen expressionistische Gebäude aus den Jahren zwischen 1922 und 1931, die roten Backsteingotik mit Jugendstil verbinden. Am Eingang der Gasse läutet ein Porzellanglockenspiel dreimal täglich mit wechselnden Melodien.
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