Seute Deern, Schulschiff im Deutschen Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven, Deutschland
Die Seute Deern ist ein über 60 Meter langes Segelschiff mit einem Holzrumpf, das heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven als Ausstellungsstück dient. Das Schiff zeigt die klassische Konstruktion eines Frachtsegler mit historischem Rigging und traditionellen Segelbeschlägen.
Das Schiff wurde 1919 in den USA gebaut und wurde 1938 in Hamburg durch Umbauten zu einer Dreimast-Bark umgestaltet. Die Umgestaltung machte das Schiff zu einem modernen Frachtsegler für den internationalen Handel.
Der Name "Seute Deern" stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet "süßes Mädchen" – verkörpert durch eine geschnitzte Galionsfigur einer jungen Frau in traditioneller Kleidung. Diese Darstellung war typisch für Schiffe seiner Zeit und verleiht dem Schiff eine persönliche Identität.
Das Schiff kann von Besuchern erkundet werden und befindet sich direkt am Museumsgelände in der Nähe anderer maritimer Ausstellungsstücke. Der Zugang erfolgt über einen Steg, und Treppen führen durch die verschiedenen Decks zum Erkunden des Innenraums.
Das Schiff diente lange Zeit als schwimmendes Hotel und Restaurant, bevor es seine aktuelle Rolle als Museum übernahm. Diese Umnutzung bewahrt die Geschichte der Schifffahrt und zeigt, wie Segelschiffe für verschiedene Zwecke eingesetzt wurden.
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