Bremer Kogge, Mittelalterliches Handelsschiff im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven, Deutschland.
Die Kogge von Bremen ist ein völlig erhaltenes Kauffahrteischiff aus dem Mittelalter, das in der Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt ist. Der Rumpf zeigt den charakteristischen breiten Bauch des Schifftyps und ermöglicht Einblick in die Bauweise und Innenräume eines Handelsschiffes jener Zeit.
Das Schiff wurde um 1380 gebaut und sank später im Weser-Fluss, wo es 1962 bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. Die aufwändige Konservierung bewahrte das hölzerne Wrack für künftige Generationen.
Das Schiff zeigt, wie Kaufleute der Hansezeit lebten und arbeiteten, mit Platz für Waren und eine kleine Crew an Bord. Der Aufbau offenbart die Anforderungen des Fernhandels auf dem Meer.
Das Schiff ist in einem Museum zu sehen, daher sollten Besucher sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Decks und Kammern zu erkunden. Festes Schuhwerk ist ratsam, da sich die Holztreppe eng anfühlt und der Auf- und Abstieg erfordert.
Das Schiff kombiniert zwei unterschiedliche Bauweisen: Der Boden ist glattplanking, während die Seiten überlappend gefertigt sind. Diese Mischbauweise war typisch für Koggen und zeigt die praktischen Lösungen mittelalterlicher Schiffbauer.
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