Bremer Dom, Lutherische Kathedrale in Mitte, Deutschland
Der Dom zu Bremen ist eine evangelisch-lutherische Kathedrale in Mitte mit zwei Türmen, die 98 Meter hoch sind und aus behauenen Steinen errichtet wurden. Die Fassaden und Gewölbe zeigen eine Mischung aus romanischen Rundbögen und gotischen Spitzbögen, während im Innenraum ein Seitenschiff Platz für eine kleine Museumskapelle bietet.
Die erste Holzkirche an dieser Stelle wurde 789 von Sankt Willehad errichtet und markierte die Gründung der Diözese Bremen.
Die Domtreppen sind Schauplatz eines Brauchs, bei dem unverheiratete Menschen am dreißigsten Geburtstag mit einem Besen erscheinen und fegen, bis ein Kuss sie von der Aufgabe befreit. Im Inneren steht eine Barockorgel von Arp Schnitger, die bis heute bei Konzerten und Gottesdiensten zu hören ist und Musikliebhaber aus ganz Europa anzieht.
Führungen zeigen den Innenraum, die Kapelle mit mittelalterlichen Skulpturen und die Orgel. Wer die Türme besteigen möchte, sollte an feste Schuhe und eine gewisse Kondition denken, da die Treppenstufen eng und steil sind.
Eine Krypta unter dem Chor beherbergt mehrere mumifizierte Körper, die durch das trockene Klima im Bleikeller auf natürliche Weise konserviert wurden. Dieser Raum zeigt, wie bestimmte Umweltbedingungen die Verwesung stoppen können, ohne dass Chemikalien oder Einbalsamierung nötig sind.
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