Bremer Bank, Bankgebäude am Domshof, Bremen, Deutschland
Die Bremer Bank ist ein Bankgebäude am Domshof-Platz in Bremen, das rote Sandsteinfassade mit italienischen Renaissance-Elementen kombiniert. Die Struktur zeigt gewaltige ionische Säulen zwischen zwei Hauptgeschossen, die über einem rustikalen Sockelbereich thronen.
Das Gebäude wurde 1891 nach Entwürfen von Wilhelm Martens und Friedrich Wilhelm Rauschenberg errichtet. Es folgte die Gründung der Bremer Bank 1856 durch Handelstreibende und Schiffsreeder, denen bis 1889 das Recht zur Banknotenausgabe zustand.
Das Gebäude zeigt eine Fassade, die Bremer Kaufleute und Reeder im 19. Jahrhundert repräsentierte. Die italienische Renaissance-Architektur mit ihren mächtigen Säulen spiegelt den wirtschaftlichen Wohlstand wider, der durch den Handel mit fernen Ländern entstand.
Das Gebäude beherbergt heute verschiedene Geschäfte und Büros, darunter eine Versicherungsfiliale und ein Einzelhandelsgeschäft. Besucher können die Fassade vom Domshof-Platz aus betrachten und das Innere erkunden, wo sich auch eine moderne Markthalle befindet.
Die Fassade trägt ursprüngliche Kupferbuchstaben, die den Namen und die Funktion des Hauses anzeigen. Im Inneren verbindet ein Atrium mit moderner Nutzung die Räume und schafft einen überraschenden Kontrast zur historischen Außenseite.
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