Dom-Museum, Historisches Museum in Mitte, Bremen, Deutschland
Das Dom Museum Bremen zeigt sakrale Kunstwerke, handschriftliche Urkunden und religiöse Gebrauchsgegenstände in mehreren Ausstellungsräumen. Die Sammlung dokumentiert die Verbindung zwischen dem Dom und der Bremer Stadtgeschichte über viele Jahrhunderte.
Das Museum wurde 1987 eröffnet, um die Funde aus den mittelalterlichen Bischofsgräbern aufzunehmen, die bei der Domrestaurierung 1973–1976 ausgegraben wurden. Der Archäologe Karl Heinz Brandt leitete die Grabung ab Juni 1974 und legte elf Grabgruben frei; die Textilien wurden zur Konservierung an die Stockholmer Textilwerkstatt geschickt. Ein erster Versuch von Helen Rosenau 1930 war abgebrochen worden.
Der Name des Museums verweist direkt auf den daneben stehenden Dom, dessen Geschichte hier im Mittelpunkt steht. Besucher können sehen, wie der Sakralbau seit Jahrhunderten das Stadtbild prägt und welche Rolle er im Leben der Bremer spielte.
Das Museum liegt unmittelbar neben dem Dom im Zentrum von Bremen und ist zu Fuss leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass unterschiedliche Oeffnungszeiten an Wochentagen, Samstagen und Sonntagen gelten.
Der Museumseingang zwischen Hochchor und südlichem Querschiff führt in einen Raum mit Wand- und Gewölbemalereien vom Anfang des 15. Jahrhunderts, als hier eine Kapelle mit Marienaltar eingerichtet war. Von 1823 bis 1984 befanden sich in diesem großen Doppelraum die durch natürliche Austrocknung vor Verwesung geschützten Mumien des Bleikellers, bevor sie in einen Raum außerhalb des Doms umgelagert wurden.
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