Kaiserliche Oberpostdirektion, Neorenaissance-Postgebäude im Stadtteil Mitte, Bremen, Deutschland
Das Bremer Hauptpostgebäude ist ein neorenaissance Bau mit vier Flügeln, drei Geschosse zur Domsheide und vier zur Dechanatstraße hin. Die Struktur zeigt klassische Formensprache mit symmetrischem Aufbau und detailreichen Fassaden.
Der Bau entstand 1878, nachdem die Deutsche Reichspost 1871 als nationale Monopolverwaltung etabliert wurde. Das Gebäude war Ausdruck des wachsenden Postverkehrs im Deutschen Reich und Bremens Bedeutung als Handelsstadt.
Die Innenräume zeigen Kunstwerke von Arthur Fitger, deren mythologische Motive wie Nymphen und Zentauren die Wände prägen. Diese Dekorationen sind für Besucher sichtbar, wenn man durch die öffentlich zugänglichen Bereiche geht.
Das Erdgeschoss funktioniert weiterhin als eines der meistbesuchten Postämter Bremens mit vollem Betrieb. Die Schule nutzt andere Gebäudeteile, was den Zugang zu manchen Bereichen einschränken kann.
Das Gebäude steht auf dem früheren Eschenhof-Gelände, das dem schwedischen Gouverneur Alexander Erskine gehörte. Diese Geschichte verbindet das aktuelle Posthaus mit Bremens Vergangenheit als wichtiger Handelsplatz unter verschiedenen Herrschern.
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