Domsheide, Verkehrsturm, Geschütztes Kulturdenkmal in Mitte, Bremen, Deutschland
Der Verkehrsturm an der Domsheide ist ein achteckiger Backsteinbau, der auf einem quadratischen Fundament ruht und sich durch große runde Bogenfenster auszeichnet. Die roten Mauern bilden eine schlichte, aber erkennbare Form inmitten des Verkehrsknotenpunktes.
Das Gebäude entstand 1988 als Verkehrsregelungsturm für die Bremer Straßenbahn AG. Später wurde es zu Lagerzwecken genutzt, bis es 2019 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Der Turm trägt die künstlerische Handschrift des dänischen Künstlers Per Kirkeby, der hier Kunst und praktische Funktion miteinander verband. Besucher können sehen, wie ein reiner Funktionsbau gleichzeitig als skulpturales Werk wahrgenommen wird.
Der Turm steht an der Kreuzung Domsheide und Balgebrückstraße, unweit des Bremer Doms, und dient als zuverlässiger Orientierungspunkt. Die unmittelbare Nähe zu mehreren Verkehrslinien macht ihn leicht zu erreichen.
Das Gebäude war Per Kierkeys erstes Backsteinwerk, in dem er Kunst und Ingenieurwesen unmittelbar miteinander verflochtelte. Diese Verbindung machte es zu einem bemerkenswerten Beispiel für die Integration von künstlerischem Denken in technische Aufgaben.
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