Bankhaus Carl F. Plump & CO, Privatbank und Kulturdenkmal in Mitte, Bremen, Deutschland.
Bankhaus Carl F. Plump & CO ist ein Bankgebäude an der Bremenauer Straße in der Bremer Altstadt, das durch seine Nachkriegsarchitektur mit Steinplastiken, Buntglasfenstern und kupferverkleideten Stützen in der Kassenhalle gekennzeichnet ist. Das Gebäude verbindet funktionales Banking-Design mit handwerklicher Kunstfertigung aus verschiedenen Gewerken.
Die Institution begann 1817 als Comptoir unter anderem Namen und wurde 1828 zu Bankhaus Carl F. Plump & CO umgewandelt. Das heutige Gebäude entstand nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1960 und 1962 als Neubau an seinem Standort und prägte damit das moderne Bremen mit.
Das Innere zeigt künstlerische Details wie ein Gedicht von Rainer Maria Rilke auf einem Stein neben dem Lesetisch und dekorative Reliefs an der Erkerbank. Diese Ausstattung spiegelt wider, wie die Bank ihre Kunden mit Kunstsinn und Bildung umgeben wollte.
Der Bankbau liegt zentral am Markt und ist zu Fuß leicht von der Bremer Innenstadt erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude heute nicht mehr als Bank in Betrieb ist und nur von außen betrachtet werden kann oder es zu Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich sein kann.
Das Gebäude wurde von Architekt Gerhard Müller-Menckels entworfen und bezieht kunsthandwerkliche Arbeiten von mehreren deutschen Handwerkern ein. Diese seltene Kombination von Bankfunktion und künstlerischer Ausstattung macht es zu einem besonderen Beispiel für Nachkriegsarchitektur in der Hansestadt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.