Bremer Marktplatz, Mittelalterlicher Platz in Mitte, Deutschland
Der Bremer Marktplatz ist ein leicht eingedrücktes Trapez von gut 3.484 m², dessen längste Seite 74 m misst, und seit 1863 mit Sandsteinplatten belegt. Im Inneren eines Säulenkreises bilden dunklere Steine ein zehnspeichiges Rad von 4,8 m Durchmesser, in dessen Mitte ein rötliches Hanseatenkreuz (Tatzenkreuz) liegt. An den Platz grenzen das Rathaus, der Schütting (1537–1538) und das Haus der Bürgerschaft.
Der Platz entwickelte sich ab Karls Zeit als Handelsplatz und war lange Zeit der wirtschaftliche Kern der Stadt. Die heutige Gestalt mit dem Rathaus und anderen Gebäuden entstand über Jahrhunderte hinweg und machte ihn zu einem Symbol der städtischen Unabhängigkeit.
Einheimische nennen den Platz die „gute Stube“ der Stadt. Weihnachtsmarkt und Kleiner Freimarkt finden dort noch statt, und die Straßenbahnlinien 2 und 3 fahren zwischen Rathaus und Roland hindurch. Das 4,8 Meter große Rad aus dunkleren Steinen mit einem rötlichen Hanseatenkreuz in der Mitte, 1863 verlegt, markiert das Zentrum des Platzes.
Der gesamte Platz und einige angrenzende Straßen sind Fußgängerzone, doch die Straßenbahnlinien 2 und 3 führen an der Nordwestseite zwischen Rathaus und Roland entlang. Der Platz hat die Form eines leicht eingedrückten Trapezes mit Seitenlängen von 60, 54, 51 und 74 Metern. Fünf Straßen münden in ihn, zwei weitere Plätze schließen sich an.
Die zwischen Februar und Juni 2002 erneuerte Pflasterung behielt ihren historischen Grundriss: Im Säulenkreis bilden dunklere Steine ein zehnspeichiges Rad von 4,8 Metern Durchmesser, in dessen Mitte ein rötliches Hanseatenkreuz an die Hanseatische Legion der Befreiungskriege 1813–1815 erinnert.
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