Haus der Stadtsparkasse, Geschütztes Kulturdenkmal am Markt 12, Bremen, Deutschland.
Das Haus der Stadtsparkasse ist ein geschütztes Denkmal am Markt in Bremen, das eine barocke Vorderseite mit fein gearbeiteten Steinelementen zeigt. Moderne rote Backsteinwände bilden die Seiten des Gebäudes, das heute als Bankfiliale genutzt wird.
Das Haus entstand 1755 als Wohnhaus für einen Weinhändler und wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg zwischen 1957 und 1958 neu aufgebaut. Die Fassade blieb dabei erhalten und wurde sorgfältig in die neue Konstruktion integriert.
Das Gebäude trägt seinen Namen von der Sparkasse, die hier seit Jahrzehnten ansässig ist und das Haus zu einem bekannten Ort im Zentrum macht. Die Fassade erzählt von verschiedenen Epochen, die nebeneinander existieren und das Gesicht des Marktplatzes prägen.
Das Gebäude liegt direkt am Marktplatz und ist von vielen öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften leicht zu erreichen. Besucher können die Fassade von außen betrachten und das Bankgebäude ist während der Öffnungszeiten zugänglich.
Die Steinelemente der ursprünglichen barocken Fassade wurden Stück für Stück geborgen und in die neue Nachkriegskonstruktion eingefügt, was eine ungewöhnliche Verschmelzung zweier Bauepochen schuf. Dieses handwerkliche Rettungsverfahren war für die Zeit nach 1945 ungewöhnlich sorgfältig durchgeführt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.