Bremer Loch, Bronze-Spendenbox am Marktplatz in Bremen, Deutschland
Das Bremer Loch ist ein kreisrunder Schlitz aus Bronze, der vor dem Bremer Parlament in den Boden eingelassen ist. Münzen und Scheine, die man dort einwirft, gelangen durch eine unterirdische Vorrichtung in einen Sammelbehälter.
Das Bremer Loch wurde 2007 als öffentliche Spendenvorrichtung eingerichtet, um die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe zu unterstützen, eine Stiftung für soziale Hilfsleistungen in Bremen. Die Installation war eine der ersten dieser Art im deutschen Stadtraum.
Das Bremer Loch spielt auf die Bremer Stadtmusikanten an, eine der bekanntesten Figuren der deutschen Volkssage. Wer eine Münze oder einen Schein einwirft, hört Tiergeräusche aus dem Boden, die an Esel, Hund, Katze und Hahn erinnern.
Der Schlitz liegt ebenerdig im Boden und ist ohne Umwege zu finden, direkt vor dem Parlamentsgebäude. Der Einwurf ist jederzeit möglich, da die Vorrichtung dauerhaft zugänglich ist und keine besonderen Bedingungen erfordert.
Unter dem Schlitz befindet sich ein Stahleimer mit einem Lichtsensor, der die Tiergeräusche auslöst, sobald etwas eingeworfen wird. Der gesamte Mechanismus ist unsichtbar und arbeitet vollständig unterirdisch.
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