Schütting, Geschütztes Kulturdenkmal am Marktplatz, Bremen, Deutschland
Das Schütting ist ein Renaissance-Gebäude am Bremer Marktplatz mit symmetrischer Fassade, Kupferdach und markanten Giebeln zur Marktseite. Die Struktur verbindet klassische Renaissancemerkmale mit nordeuropäischen Bautraditionen und dient heute als Sitz der Bremer Handelskammer.
Das Gebäude wurde zwischen 1537 und 1538 vom flämischen Architekten Johann den Buschener erbaut und ursprünglich als Zunftsitz der Kaufmannschaft genutzt. 1849 wurde es zum Hauptsitz der Handelskammer, einer Position, die es bis heute innehat.
Die Inschrift über dem Eingang in Niederdeutsch lautet „buten un binnen wagen un winnen
Das Gebäude liegt zentral auf dem Marktplatz und ist leicht zu erreichen, wobei der Innenhof manchmal für Veranstaltungen zugänglich ist. Es ist am besten, vorher zu überprüfen, welche Bereiche für Besucher offen sind, besonders wenn man innen schauen möchte.
Im Keller befindet sich Deutschlands ältester Herrenclub, der Club zu Bremen, der 2000 erstmals Frauen in seine Reihen aufnahm. Dieser private Club bewahrt eine lange Tradition der Zusammenkunft wohlhabender Bremer auf, die dort ihre Geschäfte und Gespräche führten.
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