Rathscafé/Deutsches Haus, Geschütztes Kulturdenkmal am Bremer Marktplatz, Deutschland
Das Rathscafé ist ein vierstöckiges Gebäude am Bremer Marktplatz mit Sandsteinreliefs und Renaissance-Portalen. Die Fassade zeigt Gestaltungselemente aus dem frühen 20. Jahrhundert, während das Erdgeschoss heute als Restaurant und die oberen Ebenen als Büros und Wohnungen genutzt werden.
Das Gebäude entstand zwischen 1908 und 1911 unter Leitung des Architekten Rudolf Jacobs. Es ersetzte ein mittelalterliches Weinlagerhaus, das zuvor diese Ecke des Bremer Marktplatzes einnahm.
Das Gebäude enthält gerettete Elemente aus abgerissenen Bremer Häusern, darunter eine Halle aus dem 18. Jahrhundert und geschnitzte Brüstungen aus dem Stövesandt-Haus.
Der Eingang zur Gaststätte befindet sich am Erdgeschoss und ist leicht zu erreichen. Die oberen Geschosse sind privat genutzt, können aber von außen bewundert werden.
Das Gebäude enthält Rettungsteile aus abgerissenen Bremer Häusern, einschließlich einer Treppe und geschnitzten Brüstungen aus einem Patrizierhaus. Diese wiederverwendeten Elemente verbinden es mit der städtischen Geschichte und schaffen eine Zeitschicht in seiner Struktur.
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