Kontorhaus am Markt, Geschütztes Bürohaus in Mitte, Deutschland.
Das Kontorhaus am Markt ist ein dreigeschossiges Bürogebäude im Stil der Neorenaissance am Bremer Marktplatz, mit Adressen an der Langenstraße 2/8, Stintbrücke 1 und Bredenstraße 13. Sein marktseitiger Doppelgiebel hat einen offenen, gotisch gewölbten Laubengang mit zehn ornamentalen Skulpturen auf Säulen, während die beiden unteren Geschosse an der Langenstraße mit Ziegelsteinen verklinkert sind. Das dreiteilige Hauptportal wird von Säulen mit allegorischen Figuren eingerahmt.
Das Gebäude wurde zwischen 1910 und 1912 für die Disconto-Gesellschaft errichtet, eine Berliner Geschäftsbank mit Filialen in Bremen, Frankfurt am Main, London und Hamburg bis 1929. Die Berliner Architekten Richard Bielenberg und Josef Moser entwarfen es im Stil der Neorenaissance. Die kleineren Giebelhäuser hinter dem Schütting mussten 1913 für die Erweiterung des Handelskammergebäudes weichen, nicht für diesen Bau.
Das Haus wird derzeit für das Stadtmusikanten- und Literaturhaus umgebaut, ein Projekt, das Teil von Bremens Bewerbung als „City of Literature“ bei der UNESCO war. Nach der Fertigstellung soll es die Stadt Bremen als Mieter übernehmen; es liegt im Balgequartier nahe dem Marktplatz.
Das Gebäude ist von außen immer sichtbar und leicht zu finden, da es an einem zentralen Platz des Stadtzentrums liegt. Die geplante Renovierung der oberen Stockwerke wird zukünftig neue Ausstellungsbereiche und Büroräume schaffen, sodass sich das Raumerlebnis im Laufe der Zeit ändern wird.
Der doppelte Giebel zur Marktseite trägt zehn ornamentale Skulpturen auf Säulen über einem offenen, gotisch gewölbten Laubengang. Das dreiteilige Hauptportal an der Langenstraße wird von Säulen mit allegorischen Figuren gerahmt. Die beiden unteren Sockelgeschosse der Langenstraßenfassade sind mit Ziegelsteinen verklinkert und stehen im Kontrast zum Muschelkalk-Werkstein.
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