Leuchtturm Bremerhaven, Geschützter Backsteinleuchtturm in Mitte, Deutschland
Der Leuchtturm von Bremerhaven ist ein rotes Backsteingebäude von etwa 37 Metern Höhe an der Mündung der Weser und dient als Navigationsmarke für Schiffe. Der massiv gemauerte Turm bildet Teil eines Leuchtsystems und wird bis heute für die Schifffahrtsüberwachung genutzt.
Der Turm wurde 1856 in Betrieb genommen und war lange Zeit das älteste noch aktive Küstenleuchtfeuer an der deutschen Festlandsküste. Sein Design nach Plänen von Simon Loschen machte ihn zum Vorbild für späteren Leuchtturmbauten in der Region.
Das Bauwerk zeigt die charakteristische rote Backsteinarchitektur des norddeutschen Küstenlandes und wurde 1968 in die Liste der geschützten Kulturdenkmäler aufgenommen. Heute erinnert die Gestalt des Turms an die maritime Vergangenheit der Stadt und an ihre Bedeutung als Hafen.
Der Turm befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hafens und ist vom Wasser aus leicht sichtbar. Besucher können die Umgebung vom Hafen aus erkunden oder einen Spaziergang entlang der Weser unternehmen.
Der Turm lehnt sich messbar gen Osten und Süden, eine Verformung die seit den 1960er Jahren dokumentiert wird. Trotz dieser Neigung bleibt die Struktur stabil und funktionsfähig.
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